Schauerballade mit finalem Fingerzeig

Um fün­fe geht die Son­ne auf.
Das Kätz­chen wacht als ers­te auf
und stellt sich mit dem Vor­der­lauf
auf mei­ne Nase­spitze drauf.
Prompt rei­ße ich die Augen auf.
Da hebt sie ihren Vor­der­lauf,
rudert mit dem Hin­ter­lauf
und sitzt auf mei­ner Nase drauf.

Ich raff mich auf,
schlag mir ein paar Eier auf
und trink Café au lait zuhauf.
Viel zu spät mach ich mich auf.
Mein Chef ist sowie­so mies drauf.
Statt Arbeit mach ich einen drauf.
Den­noch bin ich nicht gut drauf,
zunächst zie­hen mich die Kum­pels auf,
dann regt sich mei­ne Freun­din auf,
dass ich angeb­lich zu viel sauf.
Wor­auf ich zum nächs­ten Imbiss lauf
und noch ‘ne Pul­le Fusel kauf.
Und kaum ‘ne hal­be Stun­de drauf
gibt mein Gedächt­nis plötz­lich auf.

Wachst du um fünf Uhr mor­gens auf
und ziert ein Arsch­loch dei­nen Knauf,
dann ist dein Schick­sal nicht gut drauf,
die Lieb­lings­dra­men steh‘n dicht auf.
Nimm das nicht ein­fach so in Kauf,
Lamen­to gibt es schon zuhauf,
beginn den Tag mit einem Lauf
und geht’s berg­auf,
dann geht’s bergauf!

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